Liebe Leserin, lieber Leser,

in unserer Familie wurde und wird bis heute viel und gerne gefeiert. Wir sind es gewohnt, die Höhepunkte des Lebens zu gestalten und viel Energie rein zu stecken, um es den Gästen so richtig schön zu machen.

Aber nicht nur guter Gastgeber zu sein, sondern auch Niveau und gehaltvolle Beiträge zu präsentieren, ist uns wichtig. Und dann soll es nicht nur „Programm“, sondern auch Begegnung und echte Anteilnahme geben. Das wird dann im Nachgang intensiv debattiert: Wie es war, und was einen besonders berührt hat. Ich habe noch nie ein Familienfest erlebt, das – im Umgangsjargon formuliert – „in die Hose“ gegangen ist. Wir haben eine gemeinsame Kultur entwickelt, wie jeder das, was er oder sie „hat“ dann auch beiträgt. Wir bilden eine nach außen spürbare Einheit, obwohl wir alle sehr unterschiedlich sind.

Auch wie wir uns als Christen nach außen „präsentieren“ sagt etwas über unseren inneren Zusammenhalt als Glaubens“familie“, als Glaubensgemeinschaft aus. Eine gute Einheit unter uns Christen und Gemeinden trägt besonders dick nach außen auf: Man spürt uns eine fröhliche Glaubensgewissheit ab, und es ist uns ein Bedürfnis zu zeigen, was wir lieben. Das ist im Kern Mission – zu zeigen, was man liebt. Agape, die von Gott inspirierte, uneigennützige Liebe, kann man sehen, erleben und erzählen.

Der LICHTPUNKT ist Ausdruck einer solchen Einheit! Es zeigt: Wir sind EINS in Christus und haben deswegen die Kapazitäten, ein solch‘ großes Fest für die Duisburger auszurichten.

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Lutz Peller, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Duisburgs (ACK), schreibt dazu in seinem Grußwort zum LICHTPUNKT-Festival:

„Ihr seid das Licht für die Welt!“

Ein enormer Anspruch, ein starker Zuspruch und eine echte „ZuMUTung“ – als Gemeinden und Kirchen in der Arbeitsge-meinschaft christlicher Kirchen in Duisburg nehmen wir Gottes Zusage und Anspruch ernst: Wir möchten jede Gelegenheit nut-zen, um unsere kleinen und großen Lichtpunkte zu einem Licht-strahl zu bündeln, der zur Orientierung und guten Gemeinschaft beiträgt.

Wir glauben, dass in der wachsenden Vielfalt um uns herum ne-ben manchen Herausforderungen vor allem eine große Chance liegt: Durch die bereichernde Fülle an Musik, Glaubensformen und Gesprächen, Impulsen und Aktionen, durch gemeinsames Freuen, Zuhören und einfach mal Genießen und Abschalten ge-lingt es, Brücken zu bauen, die zueinander führen und Verbin-dungen schaffen.

Niemand ist allein, Verbindungen und Gemeinschaft bereichern, öffnen Perspektiven und tun gut. Ein Festival ist DIE denkbar gute und intensive Art, Raum für Begegnungen, Austausch und gemeinsames Freuen zu bieten. 

Gottes Segen bei allem Tun und Lassen, Reden und Hören, Genießen und einfach „Dabeisein“

 

Wir dürfen als Gemeinde stolz darauf sein, hierfür Gastgeber zu sein. 
In diesem Sinne, herzliche Grüße und eine gesegnete Sommerzeit!

Kristin Kain

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